Freitag, 1. März 2013

Bau des Flugmodells Meteor, Teil I

Originalbauplan des Meteor aus 1961
Im ersten Kapitel meines eBooks „Ziehen“ erzählte ich von den ersten Erinnerungen an ein Flugmodell namens „Meteor“, mit dem mein Vater geflogen ist, das ich aber selbst nie bewusst gesehen habe. Der öldurchtränkte Bauplan (das Original stammt aus dem Jahre 1961 von Georg Friedrich), liegt mir noch immer vor. Allein schon zu sehen, wie viel Platz damals für den Einbau der Fernsteuerung vorgesehen werden musste und wie z. B. das Fahrwerk aus Stahldraht im Rumpf befestigt wurde, sind aus heutiger Sicht schon erstaunlich. So war es nur eine Frage der Zeit, bis mich die Baulust packte, um diesem formschönen Mitteldecker neues Leben einzuhauchen. Gegenüber dem Original wollte ich allerdings doch ein paar Veränderungen vornehmen:

  • Zunächst vergrößerte ich das Modell im Maßstab 1,5:1, was eine Spannweite von ca. 2,30 m ergab.
  • Der Hebelarm zum Rumpfheck erschien mir zu kurz. Gerade ein Kunstflugmodell, und dafür ist es konstruiert worden, sollte einen längeren Hebelarm bekommen. Ich achtete jedoch darauf, die Optik zu erhalten.
  • Aus dem gleichen Grund änderte ich das ursprünglich vorgesehene Flügelprofil NACA 2415 in das symmetrische NACA 0015 ab.
  • Zur Verbesserung der Langsamflugeigenschaften sollten zusätzlich Landeklappen zum Einsatz kommen.
  • Entgegen den Angaben im Plan schnitt ich Flügel und die Leitwerke aus Styropor und beplankte die Kerne mit Balsaholz.
Echte Puristen des Antikmodellbaus mögen mir diese Veränderungen verzeihen!
Aktuelle Kopie des Bauplans

Wie der Bau vonstatten lief, möchte ich nun in einer mehrteiligen Reihe darstellen. Vielleicht gelingt es mir ja damit, die Lust am eigenen Bauen bei dem ein oder anderen Fliegerkollegen selbst im Zeitalter der Fertigmodelle wieder zu wecken.

Aller Anfang ist schwer !
Selbst einem erfahrenen Flugmodellbauer können folgenschwere Fehler unterlaufen. Genauso erging es mir. Gemeinsam mit meiner Frau Karin schnitten wir die Kerne für das Höhen- und Seitenleitwerk aus Styropor wie in meiner Reihe hier im Blog über das Styroporschneiden Teil II bis III beschrieben. Als Beplankung kam 1 mm Balsaholz zum Einsatz, das ich mit Estrichkleber wie in Teil IV beschrieben, aufkleben wollte.

Herausgerutschter Seitenleitwerkskern

Dummerweise ging ich dabei zu lasch vor. Das Höhenleitwerk und das Seitenleitwerk musste ich wegen der ungleichen Größen separat verpressen. Dadurch standen zu wenig Massen zur Verfügung, der Anpressdruck fiel schlichtweg zu gering aus. Zudem hatte ich den Estrichkleber etwas zu dick aufgetragen, er sollte wirklich nur das Holz benetzen, sodass das Aufschäumen sein Übriges tat. Als ich nach zwei Stunden das Ergebnis des Pressvorganges sah, hätte ich heulen können. Der Seitenleitwerkskern war durch das Aufschäumen des Klebers seitlich aus der Form gedrückt worden, der Höhenleitwerkskern nach vorn. Die gesamte Arbeit konnte ich im Mülleimer entsorgen!
Hinausgedrückter Höhenleitwerkskern
Mir blieb nichts anderes übrig, als wieder von vorn zu beginnen. Diesmal presste ich jedoch das Höhen- und Seitenleitwerk zeitlich nacheinander, den Estrichkleber brachte ich wieder dünner auf. Beim Pressen des Seitenleitwerks verhinderte ich das seitliche Herausdrücken zusätzlich durch eine angepresste Leiste. Und, siehe da, das Ergebnis überzeugte!
Nach dem Heraustrennen der Ruder, ankleben der Nasen- und Abschlussleisten sowie Randbögen mit Weißleim und deren Verschleifen, lagen die Leitwerke bereits rohbaufertig vor mir!
Zweiter Versuch: Das seitliche Herausrutschen des
Seitenleitwerkskerns wird durch eine Leiste (links)
zusätzlich verhindert


Seiten- und Höhenleitwerk, im zweiten Anlauf gelungen!
Im nächsten Teil geht es dann um den Bau des Rumpfes in Holzbauweise.

1 Kommentar:

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